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Opti IDJüM 24
Deutsche Jüngstenmeisterschaft der Optimisten in Travemünde
(Sabine Ewald) Nach dem erst im Herbst erfolgten Umstieg in Opti A war für unsere Pia Ewald vom SRV die Teilnahme bei der Dt. Jüngstenmeisterschaft der Optimisten zunächst noch in weiter Ferne. Aber dank einiger guter Platzierungen bei den diesjährigen A-Regatten schaffte sie die Qualifikation und es ging für sie am 18.07.2024 nach Travemünde, wo vom 23.07.-27.07.2024 die diesjährige Jüngstenmeisterschaft im Rahmen der 135. Travemünde Woche ausgetragen wurde. Bei dem 2 1/2 tägigen Vortraining mit einem teilweise 5er Wind und bis zu 2m Welle konnten gerade die südlichen Teilnehmer wieder wertvolle Ostseeerfahrungen sammeln. Was Pia noch alles erlebt hat - Delphine (!) - lest Ihr in Sabines Bericht.
Feldwieser Langstrecke
Neues Format kam sehr sehr gut an!
Der Segelclub Chiemsee Feldwies hat Neuland betreten und es hat sich ausgezahlt.
(Axel Schmidt) Nachdem die Feldwieser Langstrecke bis zum letzten Jahr als Rundstrecke über den gesamten Weitsee (einschließlich Fraueninsel) bekannt war, wurde diesmal und zum ersten Mal ein vollkommen neues Format gewählt. Eine sehr lange Up-and-Down-Bahn musste dieses Mal zweimal umrundet werden...Die Startlinie vor dem Gaunerzipf war sehr lang und ganz klar hatten die Schiffe, die sich näher ans Ufer wagten, dann doch einen Vorteil. Fast alle Schiffe der über 80 Schiffe konnten auf einem Bug die Luv-Tonnen bei Bernau erreichen. Das Wetter war inzwischen hervorragend! Die erste „Down“-Fahrt war dann doch eher eine gute Sache für die Gennaker-Schiffe, da die Spinnaker erst nach leichten Winddrehungen zum Einsatz kamen. U(nd hielt das Wetter? Wie lief der Rest? Lest Axels "Jungfernbericht" für den SRV!
Schwierige Bedingungen für das deutsche Team
Gestern war ein schwieriger Tag in der Bucht von Marseille. Wechselnde Windbedingungen von Flaute bis Windstärke 5, gepaart mit einer unangenehmen Welle haben es Seglern und Surfern nicht leicht gemacht. Die Surfer haben heute den Tag mit 3 Slalom und 2 Fleetraces eröffnet. Für Sebastian Kördel lief der Tag leider gar nicht gut, er liegt in der Gesamtwertung gerade auf Platz 19. Er hatte bei den schwierigen Bedingungen ziemlich mit den Starts zu kämpfen. Für Theresa Steinlein lief der Tag
besser, sie konnte im letzten Rennen einen zweiten Platz erreichen und liegt momentan gesamt auf Platz 9. Bei den 49erFX hatten Marla und Hannah auch einen soliden Tag und sind im Gesamtklassement 5. und haben so nur einen Platz gegenüber gestern verloren.
Jakob und Andi im 49er hatten ebenfalls keinen leichten Tag.
Auf ihrer Race Area "Corniche" war der Wind sehr unkonstant und ungleichmäßig in Stärke und Richtung auf der gesamten Regattabahn. Gleich im ersten Rennen haben sie einen etwas schwierigen Start gehabt, da sie in der Nachstartphase in die Abwinde der Iren gekommen sind, die als zweite in der Gesamtwertung bisher eine überraschend starke Leistung gezeigt haben. Die so forcierte Wende brachte sie aber relativ zum Feld auf die benachteiligte Seite, sodass sie ab der ersten Luvtonne eine Aufholjagd starten mussten, die sie auf dem 16. Platz beendeten.
Im zweiten Rennen hatten sie einen guten Start und waren in der ersten Hälfte der Startkreuz gut mit dabei, haben dann aber vor der Tonne erst durch einen Dreher einige Boote verloren, und dann nochmal durch eine Böe, die auf der anderen Kursseite einsetzte, sodass sie als 17. um die Luvtonne gingen. Im Laufe des Rennens konnten sie sich dann noch auf den 12. Platz vorsegeln.
Auch im letzten Rennen wurde ihnen nach einem guten Start die Startkreuz zum Verhängnis und sie gingen als Vorletzte um die erste Luvtonne. Nach einem guten ersten Downwind konnten sie das Rennen auf dem 11. Platz beenden. Damit sind sie am Ende des Tages im Gesamtranking auf Platz 11.
(Auf dem Bild sind Jakob und Andi vor der ersten Wetttfahrt zu sehen, die Meeresbewohner hat sich Photoshop ausgedacht.)